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Vorträge

Die Wiener Bevölkerung strömte in Scharen herbei

Plakat Vortrag Otto Hahn


Die zahlreichen Vorträge, die die Österreichische Kulturvereinigung gleich zu Beginn im Jahr 1945 zu veranstalten begann, konnten heute kaum mehr vorstellbare Ströme an Zuhörerinnen und Zuhörern in Bewegung setzen.

Den Großen Saal des Wiener Konzerthauses, dessen Mozart- oder Schubert-Saal zu füllen, war keine Schwierigkeit. Besonders interessante Vorträge mussten sogar wiederholt werden.

Die neben der materiellen Not nach Krieg und Nazi-Terror vor allem Antworten auf Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Sein des Menschen, den wissenschaftlichen und künstlerischen Wegen in die Zukunft suchende Wiener Bevölkerung strömte in Scharen herbei, wenn die Österreichische Kulturvereinigung berühmte Prediger, KünstlerInnen und WissenschafterInnen einlud, ihre Thesen zum Besten zu geben.

Themenvielfalt in Kunst und Wissenschaft

Plakat Vortrag Viktor Frankl


Dabei ging es um religiös-philosophische Themen, um die theoretische Beschäftigung mit Musik und Literatur, Vorträge über KünstlerInnen und Werke aus Malerei, Bildhauerei und Architektur.

Reiseberichte und Beiträge der aufstrebenden neuen Wissenschaften rund um die Atomenergie und das zu entdeckende Weltall ergänzten das Vortragsprogramm.

 

 Das Verbindende ins Zentrum stellen

Heute bestimmen Referate zu aktuellen politischen Entwicklungen (z.B. Ukraine), Umweltfragen und internationalen Beziehungen (z.B. Außenpolitik Europas) die Vortragsaktivitäten. Geblieben ist den Vorträgen der ÖKV die Offenheit für alle Themenbereiche, die Kultur ausmachen können, die Neugier auf wichtige Zukunftsfragen sowie die Anstrengung, das Verbindende zwischen Völkern, Gesellschaften und Kulturen ins Zentrum aller Betrachtungen zu stellen. 

 

In der Broschüre '70 Jahre ÖKV' sind dem Kapitel 'Vorträge' 4 Seiten gewidmet.

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